Meeresangeln in Dänemark - Blick über den Strand

typische Dünenlandschaft
Foto: Peter Franzen

Grenze bis Esbjerg / Blåvandshuk

Das Gebiet von der deutsch/dänischen Grenze bis etwas nördlich von Esbjerg (Blåvandshuk) ist geprägt vom Wattenmeer. Hier ist das Angeln stark abhängig von den Gezeiten. Bei Ebbe fallen weite Teile trocken und der Brandungsangler kann die Zeit nutzen, um Wattwürmer zu graben. Bei Flut kommen mit dem Wasser auch die Fische in Ufernähe. Dann kann der Angler Plattfische und Aale fangen. Bevorzugt werden dabei die Priele beangelt. Nahe am Fisch ist man auf dem beiden Inseln Rømø und Fanø.

Das Angelgerät: Brandungsrute, Weitwurfrolle, Krallenbleie und Plattfischpaternoster. Auftreibende Styroporkogeln vor dem Haken halten dabei den Köder etwas über Grund, was es den Strandkrabben erschwert, den Haken leer zu fressen.




Meeresangeln in Dänemark - Hornhecht im Drill

Hornhecht im Drill
Foto:Jörg Brosius

Blåvandshuk bis Grenen

An der Westküste Dänemarks findet der Angler ein reichhaltiges Entfaltungspotenzial, an den langen Sandstränden kann er in der Brandung den Plattfischen nachstellen. Dort ist auch der Wolfsbarsch heimisch, der sich auf Blinker und Wobbler stürzt, aber auch den Wattwurm nimmt.

Die vielen Molen bieten die Chance, näher an Dorsch und Makrele heran zu kommen. In der Heringssaison ist es mitunter schwer, noch einen guten Angelplatz zu ergattern. Bekannt ist dabei vor allem das Heringsfestival von Hvide Sande. Aber auch an anderen Plätzen bestehen gute Möglichkeiten, das begehrte Silber zu ergattern.


Meeresangeln in Dänemark - Hornhechtporträt

Hornhechtporträt
Foto:Jörg Brosius

Von Hvide Sande und Thorsminde aus starten Kuttertouren auf das weiße Riff. Das weiße Riff ist ein Gebiet in der Nordsee, dessen Boden vornehmlich mit den Schalen von weißen Muscheln bedeckt ist (Muschelkalk). Daher stammt dieser Name. Bevorzugte Beute ist hier der Dorsch, der in beachtlichen Größen vorkommt. Aber auch andere Hochseefische gehen hier an den Haken.... .

Weiter im Norden liegt der Fischerort Tyborøn. Vor hier starten Angeltouren auf die Nordsee. Die Strände nördlich davon laden zum Brandungsangeln ein, mit sehr guten Erfolgschancen auf Plattfische und Wolfsbarsche. So zum Beispiel bei Klitmøller und Vorupør.


Meeresangeln in Dänemark - Dorsch vom gelben Riff

Dorsch vom gelben Riff
Foto:Hans Joachim Franzen

Das gelbe Riff hat eine magische Anziehungskraft für alle, die ihren persönlichen Großdorsch erlegen wollen. Auch hier gehen wie überall die Fische natürlich nicht von selbst an den Haken, der Angler benötigt eine passende Ausrüstung (20-50 lbs) und schwere Pilker und Bleie. Dafür liegen die Fangerträge und vor allem die Durchschnittsgrößen der Fische weit über denen der Ostsee. Außerdem gehen hier noch Leng, Köhler, Pollak, Schellfisch und Seeteufel an den Haken.

In der Jammerbucht ist Løkken ein beliebtes Urlaubsziel. Aber auch in Lønstrup wird erfolgreich geangelt, ebenso an der Steilküste am Rubjerg Knyde Fyr (versandeter Leuchtturm). Hirtshals ist der nördliche Abschluß der Jammerbucht.

In Häfen und an den Molen lohnt sich überall ein Versuch auf die inzwischen weit verbreitete Meeräsche. Feines Gerät und Brotflocken oder auch kleine Fischstückchen sind dabei angesagt. Wer eine Meeräsche haken kann, wird mit einem tollen Drill dieses kampfstarken Fisches belohnt. Aber auch der Wolfsbarsch ist ein regelmäßiger Gast, Experten fangen ihn regelmäßig in schönen Größen.



Anreise:

Sie erreichen die Westküste Jütlands bequem über das gut ausgebaute Straßennetz Dänemarks. Die A7 geht direkt in die dänische Autobahn E45 über; von dort aus fahren Sie einfach in westlicher Richtung.



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