Hornhechtfang

Schöne Hornhechtstrecke
Foto: Heinz Otto Kamphues

Thorsminde

Geangelt wird in Thorsminde auf beiden Seiten der Schleuse, auf den Molen und direkt vom Strand aus.

Zum Beginn der Saison wird auf Hering gefischt (Anfang Mai ist das Thorsminder Heringsfestival), später gehen dann Hornhechte, Makrelen, Meeräschen und Wolfsbarsche an die Haken. Dazu gibt es Schollen, Flundern, Dorsche, Aale und Aalmuttern. Aale fangen Sie direkt in der Brandung und im Hafen auf Posenmontage.

Makrelen, Hornhechte und Wolfsbarsche werden in Thorsminde in den wärmeren Monaten mit einer mittleren Spinnrute und Meerforellenblinkern oder Fischfetzen am Sbirolino gefangen; zumeist im Bereich der Schleuse. Die Wolfsbarsche stehen aber auch zwischen den Molen im Kehrwasser, ein Versuch direkt in der Brandung lohnt sich ebenfalls. Suchen Sie bei Ebbe den Strand ab: dort wo kleinere Steinriffs sind, Überreste von Wellenbrechern, Strömungswirbel und starke Rückströmungen zu erkennen sind, sind viel versprechende Stellen.

Beim Brandungsangeln sollte man auf Auftriebskugeln achten, da sonst die Krabben mehr Freude am Köder haben, als die Fische (sie sind vor allem schneller).

Die Meeräsche ist im Hafen von Thorsminde zu finden und kann mit leichtem Geschirr und Brotflocke, Tang oder kleinsten Fischfetzen gefangen werden. Zum Fliegenfischen fehlt im Hafen der Platz für den Rückschwung, da die Meeräsche aber üblicherweise in direkter Ufernähe zu finden ist, sollte der Meeräschenangler die Fjordseite (Nordseite) intensiv beobachten und gegebenenfalls gezielt beangeln.

Angelequipment und Wattwürmer erhält man im Laden vom Campingplatz.

Informationen zu den Wetterverhältnissen finden Sie unter http://www.windfinder.com/forecast/thorsminde

Die MS Mindboen liegt inzwischen nicht mehr in Thorsminde, sie wurde nach Tyborøn verkauft.


Kultur:

Südlich von Thorsminde ist in den Dünen eine Erinnerungsstätte errichtet, die an den Untergang von 2 Segelschiffen an dieser Stelle an Weihnachten 1811 erinnert. Viele hundert Seeleute fanden damals den Tod. Hiermit wird dem Besucher auch vor Augen geführt, dass die Nordsee - auch heute noch - ein gefährliches Gewässer ist.

Auf dem Weg zur Nordmole der Hafenausfahrt kommen Sie am Museum vorbei. Ausstellungsstücke sind verschiedene Anker, die in der Schifffahrt verwendet wurden und werden. Diese für ein Museum selteneren Exponate sind einen Besuch wert.

Die Dünenlandschaft ist typisch westjütländisch weitläufig und idyllisch. Sie lädt zu langen Strandspaziergängen ein. Wenn Sie einen der vielen Bunker besichtigen möchten, die in den Dünen langsam versinken, lassen Sie Vorsicht walten, damit Sie nicht abrutschen und hinein fallen.


Anreise:

Sie erreichen die Westküste bequem über das gut ausgebaute Straßennetz Dänemarks. Die A7 geht direkt in die dänische Autobahn E45 über; an der Abfahrt 64 kurz hinter Kolding wechseln Sie auf die E20 Richtung Esbjerg. An der Abfahrt 73 fahren Sie Richtung Varde auf die B11. Bei Tarm gehts auf die B28 Richtung Skjern, Ringkøbing, Ulfborg. Bei Ulfborg wechseln Sie auf die B537 Richtung Husby und Thorsminde.


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