Meeresangeln in Dänemark, Læsø

Bild: Quelle Wikipedia

Læsø

eine der wenigen Inseln im Kattegat ist Læsø. Bei einer Länge von 22 km, einer Breite von bis zu 12 km (insgesamt ca. 116 km²) und ca. 2.100 Einwohnern ist sie die kleinste Kommune Dänemarks. Dem natursuchenden Urlauber hat sie vieles zu bieten (Sandstrände, einsame Wäler, Blaubeeren, Walderdbeeren, Pilze), dem Angler abwechslungsreiche Fischgründe und sehr gute Fangchancen. Übernachten können die Gäste in Ferienhäusern in unterschiedlichen Kategorien und auf dem Laesø-Campingplatz.

Wer seine Familie mitbringt, braucht sich keine Sorgen um deren Wohlergehen zu machen. Salz ist ein zentrales Thema auf Læsø, seit dem 12. Jahrhundert wird hier Salz gewonnen. Und das ist auch ein zentrales Thema bei den Gesundheitsangeboten, die heilende Wirkung wurde in medizinischen Testreihen nachgewiesen. In den neuen Kureinrichtungen erholen sich nicht nur an Schuppenflechte erkrankte Menschen in Salzwasserbädern, Schlamm- und Algenanwendungen sorgen für Wohlgefühl bei allen Gästen.

Für den Angler ist der Tidenkalender eines der wichtigsten Utelsilien, vor allem, wenn man vom Ufer aus angeln will. Wattwürmer können an der Nordostspitze sowie an der Südwestküste gegraben werden. Hier gibt es auch reichlich Miesmuscheln, die einen guten Köder abgeben.

Weitere Informationen zur Insel gibt es unter http://www.laesoe.dk/


Die Fischarten

  • Meerforelle: die beste Zeit für Meerforellen sind die die kalten Wintermonate. Dann sind auch 2-stellige Brummer drin.
  • Dorsch: auch für den Dorsch gilt: die kühleren Monate sind die besten, vor allem das Frühjahr bietet excellentes Brandungsangeln. Der Dorsch ist aber an einigen Stellen das ganze Jahr über zu fangen.
  • Plattfische: Laesø ist eine der besten Inseln zum Plattfischfang. Schollen und Flundern gehen am besten von März bis Mai an den Haken, in kühlen Sommern auch bis September. Wird das Wasser zu warm, ziehen sich die Plattfische ins tiefe Wasser zurück. Dann bestehen aber noch gute Chancen beim Bootsangeln.
  • Steinbutt: sogar vom Ufer aus können Steinbutts gefangen werden (siehe unten). Die besten Monate sind von März bis Anfang Juni und von September bis Oktober.
  • Hornhecht: beim Spinnangeln und Posenangeln sowie beim Schleppfischen fängt man vom späten Frühjahr bis Sommer Hornhechte, vom Ufer ebenso, wie vom Boot aus.
  • Makrele: im Sommer, bei warmen Wassertemperaturen, werden reichlich Makrelen gefangen. Die besten Chancen hat man vom Boot aus.

Angelstellen auf Laesø

  • Nordstrand zwischen Hvidebakker und Østerby Havn: langestreckte Bucht mit Sand- und Kiesstrand. Kies- und Tangfelder heben sich gut sichtbar vom Sandgrund ab - Leopardengrung. Dies ist eine Topstelle auf Plattfische, jedoch benötigt man weite Würfe, um tiefes Wasser zu erreichen. In bzw. an den Tangwälern fängt man Dorsche und Lippfische, in der kalten Jahreszeit Meerforellen.
  • Danzigmand: im Osten der Insel befindet sich eine einzigartige Dünenlandschaft, der Danzigmand. Der Grund ist sandig bzw. kiesig und fällt rasch ab ins Tiefe, zeitweise herrschen hier kräftige Strömungen. Ebenfalls eine der Topstellen auf Laesø! Hier werden nicht nur Scholle und Flunder gefangen, sondern auch der begehrte Steinbutt.

Vom Boot aus

Schon recht nahe der Küste gibt es für den Bootsangler sehr gute Angelstellen. Im Nordosten der Insel erreicht man Wassertiefen von 25 - 35 m, wo Dorsche und Wittlinge an den Haken gehen und im Sommer Makrelen und Hornhechte.

Wer sich mit dem Kleinboot aufs Meer bei Laesø wagt, sollte immer die Strömungen und die Windverhältnisse im Auge behalten, da man schnell abgetrieben werden kann. Das Kattegatt ist kein Meer für unbedarfte Anfänger.


Anreise:

Laesø erreichen Sie schnell und bequem mit der Fähre von Frederikshavn.


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