Angeln im Øresund

Der Øresund ist die Meerenge zwischen der dänischen Insel Seeland und dem schwedischen Festland und eine viel befahrene Wasserstrasse. Bekannt ist der Øresund vor allem durch das Angeln auf Großdorsche im Winter, jedoch sind die Laichdorsche während der Laichzeit von Januar bis März geschützt und die Regierungen von Dänemark und Schweden haben Schutzzonen eingerichtet.

Die Dorsche, die im Frühjahr gefangen werden, sind zwar deutlich kleiner, liegen aber immer noch bei guten 8 - 20 Pfund. Im Spätsommer etwa von August bis Oktober kommen große Makrelenschwärme in den Øresund. Die Makrelen gehören zu einem besonders großwüchsigem Stamm.

Im Spätjahr gibt es dann eine hervorragende Angelei auf Heringe, die in riesigen Schwärmen kommen. Mehrere hundert Heringe pro Angler am Tag sind nicht Seltenheit, sondern eher der Standard. Und die fetten Winterheringe sind auch für ihren guten Geschmack bekannt.

Auch vom Ufer aus hat er Angler vielfältige Möglichkeiten. Es gibt hier viele sehr gute Stellen für Plattfische wie Schollen und Flundern, auch die Seezunge kommt häufig vor. So ist eine bekannte gute Stelle bei Schloss Kronborg.

Wenn Sich das Wasser im Frühjahr erwärmt, stellt sich der Hornhecht ein. Besonders im Norden, nördlich von Helsinør sind einige Hot Spots. Dort wird auch erfolgreich der Meerforelle nachgestellt. Die Meeräsche ist inzwischen auch im Sommer in Dänemark heimisch. Sie bevorzugt flache Buchten, die dann eher vom Øresund westlich, also in Nordseeland zu finden sind.

Kulturelle Informationen zum Øresund finden Sie bei www.visitdenmark.de.


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Das Jahr im Überblick

Januar bis März es kann nur noch eingeschränkt geangelt werden, die großen Laichdorsche sind seit 2009 geschützt. Dafür sind reichlich große und fette Winterheringe im Øresund und vom Ufer aus sind die Chancen, eine schöne Meerforelle zu fangen, sehr gut.

Im April und Mai werden kleinere Dorsche gefangen. Außerdem sind Heringe im Sund und werden mit Erfolg befischt. Ab Mai wird auch mit Naturködern geangelt, das Ziel sind Plattfische. Gegen Mitte/Ende des Monats kommen die Hornhechte, die mit Blinkern und Fischfetzen gefangen werden. Bei kontinuierlichem Nordwind werden auch Pollack und Köhler in den Øresund gedrückt. Sie beißen auf Twister und Gummifisch.

Das Dorschangeln wird im Juni und Juli, wenn das Wasser sich erwärmt, wieder besser. Es werden vom Kutter im Schnitt 5-10 Dorsche pro Angler und Angeltag gefangen. Die Größen liegen bei 2-10 Pfund, wird in tieferem Wasser geangelt, sind auch große Brocken möglich. Dazu kommen an den Wracks Leng und Katfisch und Plattfische beim Naturköderangeln - in der Hauptsache Klieschen. Mit zunehmender Wassertemperatur kommen auch die ersten Makrelenschwärme in den Sund.

Makrelen sind die Hauptbeute im August. Jetzt können wahre Sternstunden erlebt werden. Einige der Angelkutter fahren nur noch zum Makrelenangeln raus. Ansonsten werden noch Hornhechte gefangen.

Die Monate September und Oktober sind die besten Monate am Øresund. Jetzt sind nicht nur Makrelenschwärme da, es kommen auch noch die Heringe wieder. Unter den Heringsschwärmen stehen gerne große Dorsche, um sich ihren Teil zu sichern. Beim Naturköderangeln gehen jetzt Schollen in bisweilen erstaunlichen Größen an die Haken. Alle vertretenen Fischarten können nun gefangen werden.

Im November und Dezember können Sie zwar nicht mehr mit Makrelen rechnen, dafür stehen Sie nun im fetten Øresund Winterhering, eine ganz besondere Delikatesse. Jetzt beißen auch die großen Plattfische. Sie können jetzt mit kapitalen Schollen rechnen.


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