Angelmethoden

Dem Meeresangler stehen in Dänemark alle Möglichkeiten offen. Je nach Zielfisch und persönlichen Vorlieben können folgende Angelmethoden betrieben werden:


Brandungsangeln:

Meeresangeln in Dänemark - Brandungsangeln

Foto: Jörg Brosius

Beim Brandungsangeln wird mit langen Brandungsruten wird vom Ufer aus auf Grund gefischt. Je nachdem, ob man die Angel in der Ostsee oder der Nordsee auswirft, sind dabei mitunter schwere Bleie und auch Krallenbleie notwendig. Als Köder werden Wattwürmer, Seeringelwürmer, Fischfetzen von Hering, Makrele oder Hornhecht verwendet. Damit die Köder nicht ein schnelles Futter für die Krabben werden, sorgen Auftriebsperlen für Abstand vom Grund. Gefangen werden alle Grundfische wie z.B. Plattfische, Dorsche, Aale.



Fliegenfischen:

Meeresangeln in Dänemark - Fliegenfischen

Foto: Heinz Otto Kamphues

Vor allem bei Meerforellenanglern ist das Fliegenfischen beliebt. Mit Imitationen der heimischen Fauna werden aber nicht nur Meerforellen gefangen, auch andere Fischarten gehen an den Haken.

Ein besonderer Reiz ist der Fliegenfischen auf die Meeräsche in flachen Buchten der Ostsee oder auch auf Hornhecht, den "Marlin des kleinen Mannes"; so genannt, weil er beim Drill oft weit aus dem Wasser springt.


Spinnangeln:

Meeresangeln in Dänemark - Spinnangeln

Foto: Jörg Brosius

Ob auf Heringe oder Hornhechte, Makrelen oder Wolfsbarsche, Meerforellen oder Dorsche. Das Spinnangeln vom Ufer aus ist eine der beliebtesten Angelmethoden. Spinner, Blinker, Küstenwobbler, Jigs und Twister fangen viele und kapitale Fische.

In Brackwassergebieten, wie z.B. Ringkøbing Fjord oder auch die Fjorde der Ostsee, sind auch Hechte und Barsche heimisch, die zu beachtlichen Größen abwachsen und kapitale Drills liefern.


Posenangeln:

Meeresangeln in Dänemark - Fliegenfischen

Foto: Peter Franzen

In den Hafenbecken, von Molen oder auch vom Boot aus wird mit der Pose und natürlichen Ködern geangelt. Zielfische sind Aale und Plattfische (der Köder wird knapp über den Grund angeboten). Aber auch im Mittelwasser wird erfolgreich mit der Pose auf Hornhechte, Makrelen, Meeräschen und Meerforellen geangelt.



Angeln vom Kleinboot:

Fast überall an der Ostseeküste können auch Motorboote gemietet werden. Damit erreichen Sie interessante und fangträchtige Stellen. Allerdings sollte man im Interesse der eigenen Sicherheit die Führung des Bootes nur einem Mitangler anvertrauen, der entsprechende Erfahrungen besitzt, am Besten auch einen Bootsführerschein.


Kutterangeln:

Meeresangeln in Dänemark - Angeln vom Angelkutter

Foto: Hans Joachim Franzen

Von vielen Häfen aus fahren Kutter auf die Ostsee und die Nordsee (gelbes Riff, weißes Riff). Je nach Angelgebiet und Zielfisch ist auch die dafür notwendige Ausrüstung sehr unterschiedlich. Kommen an der Ostsee leichte Pilkruten oder kräftige Spinnruten zum Einsatz, benötigt man auf der Nordsee mitunter schon eine 30-50 lbs Ausrüstung.



Speed Jiging

Speed Jigging ist in unseren Breitengraden eine recht neue Angelmethode. Das wesentliche Merkmal dabei ist, dass der Köder - ein sehr schlanker Pilker - zum Grund abgelassen wird und dann mit höchstmöglicher Geschwindigkeit wieder eingekurbelt wird. Ziel ist es, den Fischen einen in Panik flüchtenden Beutefisch vorzugaukeln. Gefangen werden mit dieser Methode pelagisch lebende Fische wie Köhler und Pollack. In Dänemark ist Speed Jigging noch nicht verbreitet, in Norwegen werden damit gute Erfolge erzielt.


Trolling:

das Schleppfischen findet auch in Dänemark mehr und mehr Anhänger. Vor allem in der südlichen Ostsee und um Bornholm wird diese Methode ausgeübt, bei der mehrere Köder (Wobbler, Blinker, Löffel) hinter dem Boot hergeschleppt wird. Das Ziel ist der Lachs, aber auch Mehrforellen und Dorsche gehen an die Haken.


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